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Der
zweigeschossige, traufständige Fachwerkbau mit Zwerchgiebel auf der
linken, überbauten Toreinfahrt mit angrenzender Haustür auf der rechten
Seite ist im Erdgeschoss verputzt. Ein kleiner, halbrunder Fenstererker
befindet sich neben der Haustür. Das Haus gehört zu den in der Ahrweiler
Altstadt recht häufig anzutreffenden einfachen Satteldachhäusern mit
Toreinfahrt. Als einer der wenigen Bauten in Ahrweiler ist es mit einem
Erker ausgestattet. Das Haus ist datiert aus der Zeit vor 1775. Die
Inschrift des Torbogens zum Hof lautet:
G + F + MCM 1802.
Demnach ist der Seitenanbau erst in napoleonischer Zeit entstanden.
Die Inschrift geht zurück auf den Schreiner Georg Fiege
(1754-1820) und seine Ehefrau Maria Catharina Mies
(1759-1819). Die Eheleute heirateten im Januar 1781 in der Ahrweiler
Laurentiuskirche. Georg Fiege war ein als Sohn des aus Westfalen
stammenden Hermann Fiege. Seine Ehefrau Maria Catharina Mies war gebürtig
aus Ahrweiler und stammte wahrscheinlich aus diesem Haus. Im 19. Jh. ging
das Haus in den Besitz des Stellmachermeisters Peter Vendel über. Neben
dem Wohnhaus mit Hofraum werden im Grundbuch noch eine Scheune und ein
Stall erwähnt. Durch Vererbung gelangte das Haus 1908 an den
Anstreichermeister Anton Tobias Knieps und später an dessen beide
Kinder. 1987 erwarben die Eheleute Eugenio Monleon und Rita Lauter das
Haus von dem Maler Josef Knieps. Ein Teil der Möbel ist damals im Haus
geblieben und bilden nun die Einrichtung des Schlafstübchens.
Das Haus wurde 2008 gekennzeichnet durch den
Heimatverein "Alt-Ahrweiler"
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Datiert vor 1775. In diesem Jahr im Besitz von
Johannes Mies.
Der ursprünglich L-förmigen Hofanlage ist nach
rechts ein Anbau mit Toreinfahrt angefügt worden, im
rückwärtigen Torbogen neben Namensbuchstaben die
Jahreszahl 1802 eingeschnitzt. Durch die Erweiterung
entspricht das Haus jetzt vom Aussehen dem Typ mit
Zwerchgiebel und überbauter Toreinfahrt. Es sticht
mit seinem Giebel und kleinem, halbrunden
Fenstererker im Erdgeschoss als schmuckes
Fachwerkhäuschen hervor. |
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Bei traditionellen und
historischen Festen dient die alte Scheune, ab und zu, zur Darstellung der
"guten alten Zeit",
z.B. als historischer Verkaufsstand für wohltätige
Zwecke.
Im städtischen
Fassadenwettbewerb wurde das Haus bereits mit einem 1. Preis
ausgezeichnet. |